Karola Pavone, Sopran (background image)

„Karola Pavone widmete sich der an die äußersten Grenzen getriebenen Tonalität  des frühen Schönberg. Die Intensität ihres Vortrags hatte etwas Bezwingendes, evozierte den Eindruck unbedingter Notwendigkeit“  (Die Rheinpfalz, über Schönberg, op. 2)

Besonders während des Aufbaustudiums Konzertexamen konnte Karola Pavone sich ausführlich dem Kammermusikrepertoire für Gesang und verschiedene Instrumentalbesetzungen widmen. Als Kind und Jugendliche erhielt sie eine Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Viola; davon geprägt, liegt  ihr die Kommunikation zwischen Solisten kleinerer Besetzungen und die daraus resultierende Intimität des Vortrages in Kombination mit vielfältigen Klangfarben besonders am Herzen. 
Sie konnte unter Anderem mit Arnold Schönbergs Zweitem Streichquartett op. 10 überzeugen. Außerdem eignete sie sich im Laufe der Zeit ein großes und vielseitiges Kammermusikrepertoire in verschiedensten Besetzungen, von Gesang mit Klaviertrio bis zu Saxophonquartett und Klavierquintett, an. Während des Studiums hatte sie Gelegenheit, mit Anthony Spiri, Harald Schoneweg, David Smeyers und Daniel Gauthier zu arbeiten. 
Mit verschiedenen Ensembles arbeitet sie so oft wie möglich eng zusammen und widmet sich auch hier gern seltener gespielten Komponisten der Kammermusikliteratur verschiedenster Besetzungen wie Ernest Chausson, Guillaume Lekeu, Wolfgang Jacobi und Aribert Reimann. 

Im August 2015 war sie zu Gast beim Kammermusikfestival „Rencontres musicales d´Iroise“ in der Region Finistère, Bretagne. Dort brachte sie Literatur für Gesang und Streicherquartett von Respighi, Samuel Barber und Aribert Reimann  (Bearbeitungen von Schubert, Schumann, Mendelssohn und Brahms) zu Gehör. 

Mit dem Forseti-Saxophonquartett verbindet sie eine innovative und spannende Zusammenarbeit. Die sehr seltene Zusammenstellung von vier Saxophonen und Gesang pflegen die Musiker seit 2014 gemeinsam. 

Mit dem Saxophonisten Koryun Asatryan ist sie auf dessen Debut-Album mit zeitgenössischer Kammermusik für Saxophon und Gesang zu hören. Das Album entstand 2014, produziert vom Deutschen Musikrat und herausgegeben vom Label Genuin in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.

Im August 2016 ist sie erneut bei den "Rencontres musicales d´Iroise" zu Gast, diesmal mit einer eigens für sie bearbeiteten Ensemble-Fassung von Richard Strauss´ "Vier letzte Lieder". 

im Mai 2017 war sie mit Beethovens "Schottischen Liedern" für Klaviertrio und Gesang zu Gast im Rising-Stars - Programm des Internationalen Lied-Festival Zeist. 2018 sang sie mit dem Forseti Saxophonquartett beim ON-Festival Köln die Uraufführung von Prof. Dimitri Terzakis "Gedichte des Sturms und der Öde", von WDR dokumentiert.